Unterstützen

Neuigkeiten aus dem Kloster

«Benedicta» – Gesegnete im Alltag

Die Benediktsregel ist eines der grossen Lebensbücher. Ihre Aktualität hat bis heute nichts von seiner Kraft verloren. Die Schwestern im Fahr leben nach dieser Regel.

Die Oblatinnen vom Kloster Fahr beschreiben mit eigenen Worten einzelne Abschnitte dieser benediktinschen Lebensweisheit und nehmen Sie mit auf die Spurensuche des eigenen «gesegnet-seins» im Alltag.

Die Impulse wechseln Anfang und Mitte Monat.

«Benedicta» zum 1.6.2024

«Deus semper praesens» - Gott ist immer gegenwärtig RB 7, 14-18


Die Präsenz Christi als Beistand ist die Fortsetzung der Gegenwart Gottes im alttestamentlichen Gottesnamen. Schon im Prolog der Regel ist diese Präsenz Gottes als Zusage für uns beschrieben, und kann so als wesentliche Aussage der ganzen Regel Benedikts angesehen werden.

Dies gilt bis heute. Es geht um unsere Würde, die unantastbar ist. Die Menschenwürde können wir uns nicht erarbeiten, nicht verdienen, sie ist uns sozusagen eingepflanzt als Gotteszuspruch an alle Menschen.

Manchmal vergessen wir das und beginnen wie wild getrieben, gelegentlich auf Kosten anderer, die Präsenz Gottes zu erarbeiten. Anstatt unserer Seele zu erlauben einfach so geliebt zu sein, wollen wir die Liebe verdienen. Das ist nicht nötig. Gott ist immer präsent, er ist vor uns, neben uns und über uns, und vor allem in uns. So sagt es auch Psalm 139. Glaub ich das?

Vielleicht hilft dabei ein Blick in den Nachthimmel mit seinen Sternen.

                        Jeanine Dorothee Kosch, Oblatin Kloster Fahr

Foto: Nachthimmel mit seinen Sternen (Jeanine Kosch)

Führungen im Kloster Fahr

Übrigens: Eine individuelle Führung lädt ein zur Reise durch die lange und bewegte Geschichte des Klosters am Rande der Stadt Zürich, vermittelt Informationen zum Alltag der Benediktinerinnen vom Fahr und bietet unerwartete Einblicke hinter die Klostermauern.