Kloster Fahr

Benediktinische Spiritualität

Benedikt hat den klösterlichen Alltag klar strukturiert. Gebetszeiten und Lesung wechseln sich im Fahr ab mit Zeiten der Arbeit und Erholung. Das schafft einen wohltuenden Rhythmus. Eine gute und gesunde Tagesordnung trägt wesentlich dazu bei, dass auch die Seele zur Ruhe kommen kann.

Die benediktinische Einteilung des Tages entspricht dem natürlichen Rhythmus des Menschen. So sind etwa die frühen Morgenstunden von jeher die geeignete  Zeit für das Gebet und die Meditation. Die Arbeitseinheiten während des Tages sind nie zu lang, und wenn der Abend beginnt und die Nacht hereinbricht, sind die Schwestern wieder bereit für das Gebet.

In ihrem Buch «Tanz des Gehorsams» beschreibt die verstorbene Mitschwester Silja Walter den benediktinischen Alltag als dreifarbigen, gestreifelten Teppich. «Man geht darüber hin, hinein in Rot, in Blau, in Gelb.»

4.50Aufstehen
5.50Vigil Nachtwache
6.00Frühstück
7.30Laudes Morgenlob
8.00Eucharistiefeier (ausser Mo und Mi)
8.15Lectio divina – Lesung/Betrachtung
8.30Terz
9.00Arbeiten
11.00Sext/Non Mittagsgebet (Mo, Mi, und Fr mit Kommunionfeier)
11.30Mittagessen
 Mittagspause
13.15Arbeiten
15.00Gemeinsamer Kaffee
15.15Lectio divina – Lesung/Betrachtung
15.45Arbeiten
17.45Vesper Abendlob
18.15Nachtessen
19.00Rekreation Gemeinsame Erholung
19.45Komplet Nachtgebet

  Gebet
  Arbeit
  Lectio divina – Lesung/Betrachtung

Kontakt
Kloster Fahr
Priorat
8109 Kloster Fahr
Tel. +41 43 455 10 40
info@kloster-fahr.ch
www.kloster-fahr.ch
 

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Website: Taylormade & SteckDesign
Fotos: Liliane Géraud
Text: Susann Bosshard-Kälin

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