Neuigkeiten aus dem Kloster
Frühling im Fahr
Frühling im Fahr – Rund um das Kloster grünt und spriesst es, die ersten Tulpen und Osterglocken blühen. In ihrem Gedicht „Frühling im Fahr“ ver-dichtet Silja Walter dieses Aufblühen in der Natur als Tanz.
Gedicht von Silja Walter
Die Tore knarren im April
Und lassen uns dann ziehen.
Die Möwen schrein. Wir sind noch still
Vom Schweigen und vom Knien.
Der grüne Fluss erbraust im Glanz
Und ist vor Macht geschwollen.
Wir gehn und gehn. Die Welt wird Tanz
Im Schweigen und Nichtswollen.
Bald werden da die Erbsen blühn,
Wo wir die Hacken schwingen.
Die Möwen schrein. Wie stark und kühn
Macht Schweigen und Lobsingen.
Ein Drachen steigt in wildem Wind,
Wir stehn, bis er verstoben.
O Seligkeit! Man wird ein Kind
Vom Schweigen und Gottloben.
Der Himmel fällt uns immerzu
Ins Herz und bleibt drin liegen.
O grosser Gott! So gut bist Du.
Wie still die Möwen fliegen.
Silja Walter OSB
Führungen im Kloster Fahr
Übrigens: Eine individuelle Führung lädt ein zur Reise durch die lange und bewegte Geschichte des Klosters am Rande der Stadt Zürich, vermittelt Informationen zum Alltag der Benediktinerinnen vom Fahr und bietet unerwartete Einblicke hinter die Klostermauern.

