Arbeiten

Gebet und Arbeit sind im benediktinischen Leben keine Gegensätze. Beide sind gleichermassen wichtig für eine gesunde Entwicklung des religiösen Lebens.

«Müssiggang ist der Seele Feind», sagt Benedikt. Arbeit heisst für uns allerdings nicht in erster Linie immer mehr zu produzieren. Sie ist auch kein notwendiges Übel. Die Arbeit und die damit verbundenen Schwierigkeiten und Freuden sind wie das Gebet eine weitere Möglichkeit, Gott zu suchen und zu finden. Die Arbeit «erdet» unseren Glauben. In der Praxis der alltäglichen Mühen will sich unser Gebet bewähren.

Die Aufgaben im Kloster Fahr sind sehr vielfältig: Apotheke, Imkerei, Gemüse-, Blumen- und Obstgarten, Sakristei, Weinbau, Töpferei, Bäckerei, Schule, Paramentenwerkstatt, Altenpflege, Weberei, Schreibzelle, Pforte und Hausdienst.